LELEH
Ich trat die Tür auf.
Da saß sie.
Klein,
Die Augen noch naiv und unversehrt.
Sie kauerte in einer der drei Mädchentoiletten ihrer Schule.
"Lena ?" fragte ich.
Das Mädchen hob den Kopf.
"Woher kennst du meinen Namen?".
In ihren Augen sah man den winzigen Rest der letzten Träne.
Ihre Haut war überseht mit roten Stressflächten.
"Sagen wir einfach, dass ich mal genauso hier saß." antwortete ich.
"Willst du mir davon erzählen?" fragte ich sie.
"Nein... glaube ich. Ich habe Angst da hinaus zu gehen. Was ist wenn sie lachen. Was ist wenn mich keiner jemals mögen wird?".
Ich erkannte die Ernsthaftigkeit dieser Fragen.
"Wusstest du, dass ich auch mal hier saß?" sie sah mich verwirrt an.
"Ja wirklich. Es ist genau 9 Jahre her. Weißt du was sie über mich gesagt haben Lena".
"Nein, was denn..." antwortete sie.
"Genau das was sie über dich auch sagen. Aber keine Angst, ich weiß es heute besser. Glaube ihnen kein Wort. Denn solche Worte kommen nur aus einem schlechten Herzen. Du wirst bald Jesus kennenlernen. Es wird nicht einfacher werden. Aber es wird das Beste sein was dir jemals passiert ist."
Sie wirkte nicht ermutigter.
"Bist du denn glücklich ?" sie blickte mich mit ihren großen Augen an.
"Jaa, sehr sogar".
So saßen wir zwei eine ganze Weile.
Mein Blick streifte über den seifenverschmierten Spiegel.
Gott, wie lange war ich nicht mehr hier gewesen.
Ich blickte sie an.
Ich wusste das ihr Weg noch so lang sein würde, aber ich wusste, dass sie spätestens 9 Jahre später anders sein würde.
Auf ein besondere Art.
Sie lehnte sich an meine Schulter.
"Weisst du, manchmal hätte ich gerne eine große Schwester, die mir mit allem helfen könnte und die für mich da ist und mich versteht!" sagte sie.
"Soll ich dir was verraten Lena? Ich auch." hauchte ich.
Da saß sie.
Klein,
Die Augen noch naiv und unversehrt.
Sie kauerte in einer der drei Mädchentoiletten ihrer Schule.
"Lena ?" fragte ich.
Das Mädchen hob den Kopf.
"Woher kennst du meinen Namen?".
In ihren Augen sah man den winzigen Rest der letzten Träne.
Ihre Haut war überseht mit roten Stressflächten.
"Sagen wir einfach, dass ich mal genauso hier saß." antwortete ich.
"Willst du mir davon erzählen?" fragte ich sie.
"Nein... glaube ich. Ich habe Angst da hinaus zu gehen. Was ist wenn sie lachen. Was ist wenn mich keiner jemals mögen wird?".
Ich erkannte die Ernsthaftigkeit dieser Fragen.
"Wusstest du, dass ich auch mal hier saß?" sie sah mich verwirrt an.
"Ja wirklich. Es ist genau 9 Jahre her. Weißt du was sie über mich gesagt haben Lena".
"Nein, was denn..." antwortete sie.
"Genau das was sie über dich auch sagen. Aber keine Angst, ich weiß es heute besser. Glaube ihnen kein Wort. Denn solche Worte kommen nur aus einem schlechten Herzen. Du wirst bald Jesus kennenlernen. Es wird nicht einfacher werden. Aber es wird das Beste sein was dir jemals passiert ist."
Sie wirkte nicht ermutigter.
"Bist du denn glücklich ?" sie blickte mich mit ihren großen Augen an.
"Jaa, sehr sogar".
So saßen wir zwei eine ganze Weile.
Mein Blick streifte über den seifenverschmierten Spiegel.
Gott, wie lange war ich nicht mehr hier gewesen.
Ich blickte sie an.
Ich wusste das ihr Weg noch so lang sein würde, aber ich wusste, dass sie spätestens 9 Jahre später anders sein würde.
Auf ein besondere Art.
Sie lehnte sich an meine Schulter.
"Weisst du, manchmal hätte ich gerne eine große Schwester, die mir mit allem helfen könnte und die für mich da ist und mich versteht!" sagte sie.
"Soll ich dir was verraten Lena? Ich auch." hauchte ich.

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